
Ist die Wärmepumpe ein Auslaufmodell?
Seit mehr als 20 Jahren gibt es Wärmepumpen, die sich hinsichtlich Technik und Funktion entwickelt haben und ein Ersatz für fossile Heizungssysteme das NONPLUSULTRA sein sollen. Aber es gibt berechtigte Zweifel, da Wärmepumpen drehende Komponenten, wie Umwälzpumpen, Ventilator und Kompressor enthalten. Drehende Maschinen haben einen Verschleiß, der nicht weg zu interpretieren ist. Die Laufzeit dieser Komponenten beträgt im Mittel ca. 2000 Betriebsstunden pro Jahr. Und wie sieht das in 10 oder 20 Jahren aus, eben das 10 - 20-fache eines Jahres. Der Verschleiß geht in die Gesamtleistung der Wärmepumpen ein, die sich ständig verringert. Ein Ende des Verschleiß ist der totale Ausfall der Komponenten. Und wenn nun eine falsche Auswahl zum Wärmebedarf hinzukommt, dann verändern sich die Laufzeiten pro Jahr auch noch in Abhängigkeit des jeweiligen Klimaverlaufes. Und auf das Klima hat man den geringsten Einfluss, das ist dann einfach so wie er gerade ist. Warme oder kalte Winter etc.
In en letzten 10 - 20 Jahren hat man versucht die Leistung der Wärmepumpe, als das non plus Ultra in der alternativen Heizungstechnik zu verbessern, da es einfach nichts alternatives zur Heizung mit Holz, Kohle, Gas oder Heizöl geben sollte. Alle bekannten Kältemittel wurden verboten und das zu recht, es bürgerte sich Propan als das einzig verträgliche Kältemittel ein, jedoch die Bedarfsdeckung von 80 Watt/m² Wohnfläche hat sich nicht geändert. Die Stromkosten für die Abdeckung des Bedarfs haben sich soweit erhöht, dass es mitunter keinen Unterschied zu den Kosten der Öl oder Gasrechnung einstellte.
Die Lebensdauer der Wärmepumpe mit hochqualitativen Komponenten über einen 10 Jahresrhythmus zu erhöhen ist aus technischen Gründen und der Kosten nicht möglich. Der COP-Wert bei einer Außentemperatur von 0°C variiert in der Regel bei 2,0, das bedeutet, dass für 1 kW Strom gerade nur 2 kW kalorische Leistung zur Verfügung stehen. Und gerade dann, wenn Heizung und Wärme benötigt wird.
Die Kosten der Umstellung vom Gas- oder Ölkessel auf Wärmepumpe ist mit staatlichen Förderungen erträglicher gemacht worden, haben aber an dem hohen Preis dafür nichts ändern können und allenfalls zu hohen unzulässigen staatlichen Belastungen geführt, wofür die bürgerliche Gemeinschaft letztendlich gerade stehen muß.
Nun ist der Wärmebedarf eines Raumes oder Hauses von dem Wert des Verlustes durch die Wände, Dach, Boden abhängig. Die meisten Berechnungen von isolierten Häusern liegen in der Regel bei einem Verlustwert von 80 Watt pro m² Wohnfläche/ Jahr und dieser Wert ändert sich nur um den Bedarf von Wärme in einem Raum, ob Wohnzimmer oder Bad oder Schlafzimmer., jedoch im Gesamtbedarf pro Jahr nicht. Das bedeutet ein Einfamilienhaus mit 100 m² Wohnfläche hat einen Bedarf von 100 x 80 Watt = 8000 Watt/h, und das kann für eine Fußboden- oder Radiatorheizung in etwas gleich bedeuten. Der Unterschied bildet die Vorlauftemperatur, die bei einem Radiator eine höhere Anforderung an die Wärmepumpe fordert.
Das bedeutet, dass zu jeder Zeit der Heizperiode 8000 Watt = 8 kW zur Verfügung stehen müssen. Insbesondere dann, wenn winterliche tiefe Außentemperaturen zu erwarten sind. Der Energieinhalt der Luft fällt mit der Temperatur drastisch, sodass sich die verfügbare Leistung aus der Luft zwischen +15°C und 0°C halbiert. Die COP - Werte geben darüber Auskunft.
Möchte man Energie sparen, dann hilft die Wärmepumpe nicht weiter. Daher sollte man den Ursache ansehen, der nur durch geeignete Isoliermaßnahmen reduzierbar ist. Kann der Wert von 80 Watt auf einen Wert von 20 Watt herabgesetzt werden, dann verringert sich der Heizbedarf für das 100m² Wohnhaus von 8000 Watt/h/a auf 2000 Watt/h/a = 25%, das ist ein viertel des Bedarfes.
Das zu erreichen ist nicht unbedingt abwegig. In den nordischen Ländern und den Alpenregionen werden Häuser gebaut, die bereits von naturaus konstruktiv mit wenig Heizleistung auskommen. Sie werden nach herkömmlichen Richtlinien aus Holzkonstruktionen erstellt, die über die Jahrhunderte bekannt sind. Diese Häuser haben keine besonderen Anforderungen an Fenster- oder Türenkonstruktionen, erfüllen keine besonderen Anforderungen an Dichtungen und haben in der Regel mehr Fenster als üblich wegen der dunkleren Jahreszeiten und doch ist der Energiebedarf deutlich geringer. Bedarf von 400 L Heizöl oder adäquate Menge an Gas sind keine Seltenheit für eine Heizperiode.
Ein 80 Watt/m² - Haus benötigt in der Regel bis 2000 L Heizöl oder adäquate Menge an Gas. Das bedeutet, dass eine Isolierung von Wänden, Dach und Böden mit geeigneten Naturstoffen eine dauerhafte optimale Vorbedingung sind für den Wechsel einer Heizungsanlage.
Während der Einbau einer Wärmepumpe etwa 30 000 Euro kosten kann, ist eine Heizung mit elektrischen Infrarotheizungen die beste Alternative und kostet, abgesehen von der einfachen Installation max. ein Drittel der Kosten einer Wärmepumpe und besitzt eine erhebliche höhere Lebensdauer. Ist ein Heizkörper defekt ist nicht sofort das komplette Haus kalt und unbewohnbar. Herr Johann Beurer aus Klagenfurt hat, bekannt als der Heizungsrebell, dies eindeutig nachgewiesen. Eine Infrarotheizung schlägt hinsichtlich Anschaffung und Leistung jede Art einer Wärmepumpe. Damit ist jede Wärmepumpe tatsächlich ein Auslaufmodell. IRICON als Anbieter von Hochtemperatur-Wärmepumpen kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.
1. Häufig gestellte Fragen
Hier klicken und lostippen. Veritatis et quasi architecto beatae vitae dicta sunt explicabo nemo enim ipsam voluptatem quia voluptas sit aspernatur aut odit aut fugit sed quia consequuntur magni dolores eos qui ratione voluptatem sequi nesciunt.
2. Häufig gestellte Fragen
Hier klicken und lostippen. Labore et dolore magnam aliquam quaerat voluptatem ut enim ad minima veniam quis nostrum exercitationem ullam corporis suscipit laboriosam nisi ut aliquid ex ea commodi consequatur quis autem vel eum iure reprehenderit.
3. Häufig gestellte Fragen
Hier klicken und lostippen. Eum fugiat quo voluptas nulla pariatur at vero eos et accusamus et iusto odio dignissimos ducimus qui blanditiis praesentium voluptatum deleniti atque corrupti quos dolores et quas molestias excepturi sint occaecati cupiditate.
