Wärmepumpe ein Auslaufmodell?

Seit mehr als 20 Jahren gibt es Wärmepumpen, die sich hinsichtlich Technik und Funktion entwickelt haben und ein Ersatz für fossile Heizungssysteme das NONPLUSULTRA sein sollen. Aber es gibt berechtigte Zweifel, da Wärmepumpen drehende Komponenten, wie Umwälzpumpen und Kompressoren enthalten. Drehende Maschinen haben einen Verschleiß, der nicht weg zu interpretieren ist. Die Laufzeit dieser Komponenten beträgt im Mittel ca. 2000 Betriebsstunden pro Jahr. Und wie sieht das in 10 oder 20 Jahren aus, eben das 10 - 20-fache.  Der Verschleiß geht in die Gesamtleistung der Wärmepumpen ein, der nicht größer sondern geringer wird. Ein Ende des Verschleiß ist der totale Ausfall der Komponenten. Und wenn nun eine falsche Auswahl zum Wärmebedarf hinzukommt, dann verändern sich die Laufzeiten pro Jahr auch noch in Abhängigkeit des jeweiligen Klimaverlaufes. Und auf das Klima hat man den geringsten Einfluss, das ist dann einfach so wie er gerade ist. Warme oder kalte Winter etc. 

Nun ist der Wärmebedarf eines Raumes oder Hauses von dem Wert des Verlustes durch die Wände, Dach, Boden abhängig. Die meisten Berechnungen von isolierten Häusern liegen in der Regel bei einem Verlustwert von 80 Watt pro m² Wohnfläche/ Jahr und dieser Wert ändert sich nur um den Bedarf von Wärme in einem Raum, ob Wohnzimmer oder Bad oder Schlafzimmer., jedoch im Gesamtbedarf pro Jahr wenig.  Das bedeutet ein Einfamilienhaus mit 100 m² Wohnfläche hat einen Bedarf von 100 x 80 Watt = 8000 Watt/h, und das kann für eine Fußboden- oder Radiatorheizung in etwas gleich bedeuten. Der Unterschied bildet die Vorlauftemperatur, die bei einem Radiator eine höhere Anforderung an die Wärmepumpe fordert. 

Das bedeutet, dass zu jeder Zeit der Heizperiode 8000 Watt = 8 kW zur Verfügung stehen müssen. Insbesondere dann, wenn winterliche tiefe Außentemperaturen zu erwarten sind. Der Energieinhalt der Luft fällt mit der Temperatur drastisch, sodass sich die verfügbare Leistung aus der Luft zwischen +15°C und 0°C halbiert. Die COP - Werte geben darüber Auskunft. 

Möchte man Energie sparen, dann hilft die Wärmepumpe nicht weiter. Daher sollte man den Verlust ansehen, der durch geeignete Isoliermaßnahmen reduzierbar ist. Kann der Wert von 80 Watt auf einen Wert von 20 Watt herabgesetzt werden, dann verringert sich der Heizbedarf für das 100m² Wohnhaus von 8000 Watt/h/a auf 2000 Watt/h/a = 25%, das ist ein viertel des Bedarfes. 


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